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RetroZocker

Commodore ist (schon wieder) da

Website Commodore Gaming: 3 Stunden vor dem StartEs ist mal wieder soweit: die Marke Commodore hat einen neuen Abnehmer gefunden. Diesmal hat die Sache aber nichts mit dem Amiga oder dem C64 zu tun, nein, sondern mit ordinären Spiele-PCs. “Commodore Gaming” nennt sich die britische Firma, die ursprünglich ein Spiele-Publisher werden sollte und jetzt auf der CeBIT seinen ersten Auftritt als Gaming-PC-Hersteller haben wird.

Die Kisten werden in 4 Geschmacksrichtungen namens Cg, Cgs, Cgx und Cgxx erscheinen. Cg ist dabei eher als Einsteiger-Maschine gedacht, während Cgxx den Super-Extrem-Rechenknecht darstellt mit 4 GB RAM, 2 Geforce 8800GTX-Grafikkarten und dem Intel Core Extreme QX6700, dem 4-Kern-Prozessor.

Naja, aber Spiele-PCs sind nun wirklich nichts Neues. Wie will man sich hier von der Konkurrenz abheben, um die Marke Commodore nicht schon wieder gegen die Wand zu fahren? Die Antwort: mit bunten Bildern. Commodore Gaming hat Lizenzen zur Verwendung von Artwork aus mehreren aktuellen PC-Spielen eingekauft, die sie auf eine Art Klebefolien transferieren, die dann großflächig auf die PCs geklebt werden. Dabei soll das Ganze durchaus einen stabilen Eindruck machen.

Die bisher gezeigten Beispiele sind meiner Meinung nach allerdings allesamt hässlich, obwohl das Space Invaders-/Commodore-Logo-Motiv noch einen gewissen Retro-Charme versprüht. Am interessantesten ist aber noch die Tatsache, dass man später eigene Motive an den Webshop schicken können soll, mit denen der Wunsch-PC dann gestaltet wird. Man stelle sich vor: ein riesiger Turrican, der die Seite meines PCs ziert. Normalerweise habe ich für PC-Modding absolut nichts übrig, aber dieser Gedanke könnte mich durchaus reizen. Das Ganze kombiniert mit einem WinUAE, in dem Turrican II läuft…

Aber warten wir erst mal ab, wie die Spielekisten bei der breiten Masse ankommen. Hoffen wir, dass es Commodore Gaming in einem Jahr immer noch gibt. Ich bin nämlich sehr angetan von dem Gedanken, dass mein nächster PC ein Turrican-PC sein könnte.

(via Golem.de)

Kommentare

  1. 18. März 2007 | 18:16

    Ich mag die Marke Commodore so sehr, auch gerade weil sie so viele Fehler in der Vergangenheit gemacht hat, daß
    ich bereit wäre mir einen Speedball-PC zuzulegen.

  2. 18. März 2007 | 20:11

    Speedball! Ja, ich denke, Speedball II würde auch ein paar gute Motive abwerfen.

  3. 10. April 2007 | 04:41

    Wo wir wieder beim Thema wären^^ :D

  4. Florian
    13. April 2007 | 20:00

    Commodore ist für mich 1994 gestorben. Alles was jetzt kommt ist als wenn man eine Pizza isst, sie auskotzt und dann wieder verkauft. Versteht mich nicht falsch, ich liebe die alten Commodore Rechner. Hab einige noch davon in gebrauch aber was “die” mit den Namen machen ist scheisse……

  5. LesJ
    19. Mai 2007 | 10:26

    Commodore? C=? Auf jeden Fall. Die Marke hat es verdient wieder auf den Markt zu kommen und ich finde das Konzept genial und super. Ich kauf mir einen. Jetzt darf nur das Marketing nicht wieder versagen… jetzt geht es um alles. Ich liebe die Marke so sehr, dass ich sie mir kaufen würden (die Firma) wennich das Geld dazu hätte. Commodore Fever… jawoll! Warum nicht das Feeling der 80er und 90er auf das 21. Jahrhundert transferieren… Was Aliendingens kann, wird durch Commodore eher noch besser. ICh freue mich auf den deutschen MArkt….

  6. dicker
    19. Juli 2007 | 14:40

    Tja, Commodore war schon geil, der C64 ein genialer Rechner. Man sollte aber eins nicht vergessen: Das ist nicht mehr Commodore. Spätestens 94 wars mit Commodore zu Ende, meiner Meinung nach schon beim abgang des Gründers Jack Tramiel. Damals hatten die revolutionäre Ideen und es war auch eine ganz andere Zeit. Was die jetzt bauen, ist ein Rechner, den sie aus extern zusammengekauften Teilen aufbauen, das kann jeder. Und die Bildchen auf der Seite? Naja, gebe zu, das hat was. Aber bis das jemand nachmacht, dauert höchstens ein paar Wochen, sofern es erfolgreich ist. Man sollte sich einfach damit abfinden, das es Commodore so nie wieder geben wird, leider, denn mein erster war ein C16, später ein C64II. Und ich habe nie wieder mehr Spass beim Spielen am Computer gehabt als zu dieser Zeit…

  7. 19. Juli 2007 | 15:53

    Das ist wahr, das geht mir mit dem Amiga 500 auch so. Der hat spieletechnisch mein Leben wirklich auf den Kopf gestellt… und mich zu einem Spielesüchtigen gemacht. ;)

  8. 31. Juli 2007 | 15:52

    Da glüht das Herz. :) Habe heute auch mal wieder eine Emulator rausgekramt. ^^ Um Turrican wiedermal zu zocken. Mein guter alter C64 II liegt tief vergraben in einer Kiste. :( Muss den mal retten. Amiga hatte ich nie. Leider. Dafür aber mein Kumpel. HeHe

  9. 19. September 2007 | 14:59

    Bin durch Zufall auf diese Seite hie gekommen und bin froh zulesen, wieviel mit mir auf diesem “retro-Tripp” sind. Finds einfach nur geil;)

    Ich hab mir sogar eine eigene private Giana Sisters Homepage gemacht. Über Feedback würd ich mich echt freuen!

  10. 19. September 2007 | 20:14

    Dieser Retro-Trip ist bei mir, abgesehen von gelegentlichen Ausnahmen, schon Dauerzustand! ;) Deine Giana Sisters-Seite ist wirklich gut gemacht, gefällt mir. Bin schließlich auch ein Giana Sisters-Liebhaber, auch wenn ich nur die Amiga-Version kenne. Ist etwas breit geraten, die Seite, aber das war wohl so beabsichtigt, oder?

  11. 20. September 2007 | 08:53

    Hallo blumentopferde. Danke für die Blumen. Deine Seite hier find ich auch echt klasse. OK meine Seite ist zwar etwas breit, aber ich bin nicht gerade der “Webmaster” unter dem Herren. Mit meinen Möglichkeiten (und Hilfe von einem Kumpel) war das Maximum. Aber ich bin doch schon etwas stolz auf mein kleines Werk.

    Hast du auch eine Spalte “Links” oder so, wo man seine Fan-Seite eintragen kann?

  12. 20. September 2007 | 19:09

    Ich hab rechts die “Zockerlektüre”, da trag ich die von mir meistbesuchten Seiten zum Thema Videospiele ein.

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