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RetroZocker

Retro-Spektiven-Rückblick, Teil 2

So, hier kommt jetzt der versprochene zweite Teil meines Retro-Spektiven-Rückblicks. Die wahren Highlights kommen ja erst noch!

Nach der CBS Colecovision traf ich auf ein G7000 Videopac. Mit dem Spiel, das darauf lief, bin ich aber nicht so recht klargekommen. War wohl selbst für mich ein bisschen zu steinzeitlich. Weiter ging’s mit einem breiten Tisch voll mit gebrauchter Nintendo-, Sega- und Sony-Hardware und dazu passenden Spielen. Alles kaufbar zu attraktiven Preisen. Es war wahrscheinlich wirklich besser, dass ich kein Geld dabei hatte. Als nächstes stieß ich auf ein NES, an das eine “Family Fun Fitness”-Matte angeschlossen war. So neu scheint die Wii Fit-Idee von Nintendo also wohl nicht zu sein. Daneben stand ein weiteres NES, auf dem Super Mario Bros. lief. Die Gelegenheit wollte ich nutzen und so habe ich es mal eben im Schnelldurchlauf durchgespielt.

Daneben stand ein Super Nintendo in einem dieser originalen Verkaufsstände aus den Kaufhäusern, in denen die Konsole und die Controller immer eingeschlossen waren. Dort spielte ein Vater mit seinem Sohn Street Fighter II. Er hatte seinen Sohn an die Konsole gelockt mit den Worten “Das ist wie Tekken”. Klar, woher sollen die Kinder dieser Tage auch SFII kennen? Ich glaube, ich werde langsam wirklich alt. In dem Zusammenhang fällt mir noch ein weiteres Kind ein, das zu seinem Vater “Guck mal, Bomberman!” sagte, woraufhin der Vater meinte “Neinnein, das ist Pac-Man!”.

Als nächstes setzte ich mich zum ersten Mal an ein Vectrex. Die analoge Darstellung von Vektorgrafiken war damals für eine Spielekonsole einzigartig und so schlecht sah das auch gar nicht aus. Beim Spiel “Star Ship” hatte ich nach einigen Runden den Dreh raus und gar nicht mal so wenige feindliche Schiffe abgeschossen. Dann setzte ich mich ans Vectrex daneben, auf dem Asteroids lief. Da war ich aber ziemlich schlecht.

Dann erreichte ich quasi den 16bit-Raum, der voller Ataris, Amigas und Competition Pro-Joysticks stand. An einem der Amigas spielte ein Junge Lotus 2. Dass sich heute Kinder angesichts ultra-realistischer 3D-Grafiken überhaupt noch für derart alte Spiele erwärmen können, finde ich schon bemerkenswert. Es bestärkt mich aber auch nur in der Auffassung, dass Fotorealismus in Spielen überhaupt nicht erstrebenswert ist, wenn der allgemeine Spielspaß dafür auf der Strecke bleibt.

Danach fand ich noch ein spielbares Amiga CD32, Nintendo 64 und Dreamcast vor. X-Box, PS2 und GameCube waren auch noch aufgebaut, aber für eine Retro-Ausstellung war mir diese Konsolen-Generation doch etwas zu neu. Auch die Videospiele-Zeitschriftensammlung von kultpower.de habe ich gesehen. Ich wollte noch ein Foto einer quirligen “Mädchen-Seite” in einem der Magazine machen, aber als ich mit meiner Kamera wieder zu den Zeitschriften kam, waren die schon wieder eingepackt. Sehr schade. Aber damit hatte ich dann auch die komplette Ausstellung gesehen.

Erwähnt werden sollte außerdem noch, dass die Ausstellung in der aktuellen Retro auf Seite 5 erwähnt wird, zu beziehen in der Bahnhofsbuchhandlung eures Vertrauens oder per Abonnement. Und jetzt wünsche ich euch noch viel Spaß bei meinen restlichen Fotos! Und ein Tipp noch: wenn bei euch bei den Fotos die Beschriftung abgeschnitten wird, drückt F11, um euren Browser in den Vollbild-Modus zu versetzen (zumindest bei Firefox, Opera und IE). (Den Artikel lesen)

Eilmeldung! BTTR ist wieder online!

Back 2 the RootsFred Feuerstein würde dazu wohl nur “Jabbadabbaduuuh!” sagen: Back 2 the Roots ist endlich wieder vollständig online! Die bekannte Amiga-Seite war seit über 2 Jahren nicht mehr zu erreichen, aus unbekannten Gründen, da die Betreiber sich nirgends dazu geäußert hatten. Einzig der FTP-Server war in Teilen noch da. Und von heute auf morgen ist BTTR nun plötzlich wieder verfügbar, als wäre es nie weg gewesen. Selbst in den Site News steht noch eine Neuigkeit, an die ich mich dunkel erinnern kann, sie vor zwei Jahren schon mal gelesen zu haben.

Für die unter euch, die BTTR nicht kennen sollten und die auf Amiga-Emulation stehen: schaut euch die Seite unbedingt an. Schon beim Betreten der Seite öffnet sich ein Popup, das das BTTR mod of the month abspielt (ihr braucht dafür das MODPlug-Plugin). Was ihr dann vorfindet, ist gewaltig: hunderte von legal herunterladbaren Amiga-Spielen auf Disketten- oder Festplatten-Images, dazu passende Savedisks, CD-Images von CDTV- und Amiga CD32-Spielen, eine Liste mit Infos über tausende Amiga-Spiele, eine Datenbank der Spiele-Macher, Links zu Emulatoren und Tools, Infos zur Amiga-Hardware, Musik, diverse Mod-Radios, ECS- und AGA-Demos, Screenshots von Spielen, Scans von Spiele-Verpackungen, und und und.

Leider stelle ich jetzt gerade erst fest, dass scheinbar nur die Seiten selbst wieder online sind. Fast der gesamte oben beschriebene Inhalt fehlt! Da hat wohl jemand ein Backup zurückkopiert. Ich hoffe einfach mal, dass der Rest auch wieder hochgeladen werden wird, sonst ist das Ganze natürlich witzlos. Ich werde jedenfalls regelmäßig nach dem Rechten sehen und euch berichten, wenn es da was Neues gibt.

Update 03.10.2007: Wie ich gerade höre, ist der komplette Datenbestand von BTTR jetzt wieder online (und diesmal habe ich es vor dem Schreiben dieser Zeilen auch selbst überprüft). Die Seite ist jetzt wieder auf dem “aktuellen” Stand von vor zwei Jahren, demnächst soll aber alles von dem jetzigen Server mit einer randvollen 160 GB-Festplatte auf einen Terabyte-Server umziehen. So haben die Macher wieder genug Platz für Updates, mit denen es wohl gegen Ende des Jahres losgehen soll. Geilomat!

Retro-Spektiven-Rückblick, Teil 1

Ein paar Tage (haha) ist die Retro-Spektive jetzt schon her. Ich bin bisher nicht dazu gekommen, meinen “Bericht” zu schreiben, weil ich so viele Fotos gemacht habe, die ich natürlich alle hier unterbringen will, ich aber im Moment recht wenig Zeit dazu habe. Daher präsentiere ich euch hier und jetzt einfach den ersten Teil meines Rückblicks auf die Retro-Spektive. Der Rest folgt hoffentlich bald.

Direkt am Eingang ging es los mit haufenweise alten Nintendo-, Sega- und Playstation-Spielen, die man gebraucht kaufen konnte. Ich hatte zwar kein Bargeld dabei, aber diese Nintendo-Modul-Sammlung habe ich mir trotzdem mal angesehen. Na, vielleicht war es ganz gut, dass ich kein Geld dabei hatte. Auch die dazugehörigen Konsolen konnte man kaufen nebst Eingabegeräten, Action Replay- und Game Genie-Modulen. Und hier habe ich mein erstes Sega Master System der ersten Generation gesehen. Ich muss sagen, das Teil ist ein ähnliches Design-Verbrechen wie der japanische Famicom. Ist aber ja eigentlich auch egal, es kommt schließlich auf die Spiele an und die anderen Konsolen dieser Ära waren ja auch nicht viel hübscher.

Nach dem Gebraucht-Spiele-Stand kam direkt ein Pong-Automat. Da ich noch nie einen aus der Nähe gesehen hatte, bin ich erst mal hin und wollte den linken Balken bewegen. Der Logik eines Joysticks folgend dachte ich mir also, wenn ich den Balken nach oben bewegen will, werde ich das Bedienelement wohl nach oben ziehen oder drücken müssen. Gedacht, getan… und schon hatte ich das Teil in der Hand. Ups! Erst da wurde mir klar, dass das Drehregler sind. Der Besitzer des Automaten war zum Glück in der Nähe und er war auch nicht erbost über meine Sachbeschädigung. Wir befestigten das Plastikteil wieder (es war nur abgefallen) und spielten dann eine Runde gegeneinander, die ich auch direkt 15:2 gewann. Nicht schlecht für das erste Spiel an einem richtigen Pong-Automaten.

Es folgten eine Menge Kleinode wie Konsolen aus den 70ern oder Heimcomputern, von denen ich noch nie etwas gehört hatte. Sehr lustig war auch die Verpackung der SABA Videoplay, auf der zwei Menschen einen Pac Man-Klon spielen und die untertitelt ist mit “Der Fernsehspiele-Computer”. In einer anderen Ecke standen ein Monza GP-Automat, der aber leider nicht in Betrieb war und ein Automat, auf dem ein Spiel lief, das große Ähnlichkeit mit Pang hatte. Ich hätte auch gern mal damit gespielt, aber das Teil war die ganze Zeit von einem kleinen Mädchen und wechselnden Mitspielern besetzt, so dass ich nicht zum Zuge kam. Danach ist mir zum ersten Mal ein Atari VCS 2600 und ein CBS Colecovision begegnet und damit das erste Donkey Kong außerhalb einer Nintendo-Konsole.

So, dieses war der erste Streich, und der zweite folgt zwar nicht sogleich, aber bald. Schaut euch am besten bis dahin erst mal die Fotos an.

Master System, Mega Drive, Playstation, Nintendo 64Ein Pong-Automat. Nach der Reparatur des Spieler 1-Drehreglers (Sorry!) habe ich aber auch gleich in einer Partie gegen den Besitzer 15:2 gewonnen.Die Odyssey-Konsole aus den 70ernEin Commodore PET und ein Tandy TRS-80 RadioShack von 1977 mit RadioShack Quick PrinterEin Apple ][ von 1977Ein Interton Electronic VC 4000 und ein SABA Videoplay von 1976Monza GP-Automat, war leider nicht in BetriebEine kleine Zockerin und ein großer Zocker an einem Automaten ähnlich dem Amiga-Spiel “Pang”Eine Zockerin an einem Atari VCS 2600Ein CBS Colecovision von 1982 mit Donkey Kong in “High Resolution”

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