Ausnahmezustand im Hause RetroZocker

Sehr geehrte Kundschaft. Auch im Leben eines RetroZockers gibt es mal einen Punkt, an dem mal wieder ein brandneues, zeitgemäßes Spiel ins Haus kommen muss. So ein Tag ist heute.
Was ihr da oben seht, ist ein Foto unseres Fernsehers. Hieß es nicht, dass Super Mario Galaxy erst morgen am 16.11.07 erscheinen soll? Offensichtlich muss man nur den richtigen Laden erwischen, um das Spiel schon einen Tag vor dem Release abgreifen zu können. Und ich hatte Glück, es waren nur noch drei Exemplare da. Herrlich. Auf Super Mario-Jump’n'Runs stand ich schon immer, daher ist dieses Spiel ein absoluter Pflichtkauf, der ausnahmsweise schon direkt am (bzw. einen Tag vor dem) Release-Tag ins Haus muss.
Das war’s erst mal von mir. Ich muss noch meine Nintendo-Sterne für das Spiel einlösen, die Spiel-Anleitung lesen (ich mach das grundsätzlich vor jedem Spiel, ist so eine Eigenart von mir) und dann wird gezockt. Auf diesen Zwei-Spieler-Modus bin ich mal gespannt. Meine Freundin steht schon bereit, denn trotz aller Skepsis wegen Geld-Ausgebens ist sie sicher auch ein bisschen neugierig.



3 Kommentare
Und, wie gefällt es dir?
Ich bin wirklich begeistert. Das Mario-Feeling, das sich bei Super Mario Sunshine irgendwie nicht recht einstellen mochte, ist jetzt wieder da. Die Sterne, die Verwandlungsmöglichkeiten, die Koopas und meine persönlichen Favoriten, die wehrlosesten Gegner der Videospielegeschichte, die Goombas, sind wieder da. Sogar der fiese Kamek taucht ein paar Mal wieder auf. Für Spieler 1 hat das Ganze einen ziemlich hohen Suchtfaktor, man mag kaum aufhören zu spielen. Für Spieler 2 sieht das anders aus, da fehlt die Langzeitmotivation, weil Spieler 2 nichts weiter machen kann als Mario zum Hüpfen zu bringen, Sternstaub einzusammeln und Gegner festzuhalten. Ne nette Idee ist das aber trotzdem, es ist für Spieler 1 auch eine echte Hilfe. Die Atmosphäre ist allgemein etwas käsig wegen der ganzen quietschenden Toads wie in Sunshine, das ist sicher nicht jedermanns Sache. Mir gefällts, aber nach zwei Tagen Super Mario Galaxy brauchte ich auch erst mal ne deftige Unreal Tournament-Pause. ;-)
Also für Spieler 2 wird es wirklich irgendwann langweilig. Es gibt einfach zu wenige Einflussmöglichkeiten auf das Spiel. Somit kommt recht bald das Gefühl auf, einfach nur ein Zuschauer zu sein. Es ist mit Sicherheit interessanter, wenn sich Spieler 1 und 2 abwechseln. Das lässt sich allerdings nicht mit jemandem realisieren, der in Jump ‘n Run-Spielen kläglich versagt. Extra-Leben gibt’s zwar genug in diesem Spiel, aber ich habe einfach keine Lust dauernd in Abgründe zu springen und mit Goombas zu kollidieren. Schon bei “Super Mario Bros.” auf dem guten alten NES konnte ich nicht verstehen, dass es überhaupt irgendjemand schafft die Prinzessin zu befreien. Ist wohl einfach nicht mein Genre.