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19.05.2012

Category: gelesen

12.08.2007

30 Jahre Zocker-Geschichte

by blumentopferde — Categories: gelesen, Web7 Comments

Spielkonsolen + HeimcomputerEine Veranstaltung der ganz besonderen Art findet nächstes Wochenende hier bei uns im Norden statt: die Retro-Spektive, südlich von Oldenburg in einem gemütlichen Gasthof an der A1 gelegen, eine Ausstellung von Spielekonsolen und Heimcomputern von 1978 bis heute. Es wird ein Pong-Automat aufgestellt, Space Invaders, Arcade-Maschinen, 8-, 16- und 32-Bit-Konsolen und mit vielen Geräten (wenn nicht mit allen davon) wird man sogar spielen können.

Nun kramt man nicht alle diese Schätzchen mal eben aus seinem Keller. Damit diese Ausstellung ermöglicht werden konnte, haben sich mehrere Gruppierungen zusammengetan: The Legacy, eine große deutsche Spieledatenbank; Der Gameshop, ein Videospiele-Laden aus Cloppenburg; der Classic Computing e.V., ein Verein aus dem Raum Stuttgart, der sich dem Erhalt klassischer Computersysteme widmet; Mr. Atari, ein Holländer, der wohl eine der größten Atari-Sammlungen weltweit sein Eigen nennen kann; der Retrogames e.V., ein Karlsruher Verein, der die deutsche Videospiele-Kultur bewahren will; das Oldenburger Computermuseum, eine Privatsammlung, die Geräte von 1975 bis 1995 umfasst sowie Kultpower, die ASM- und PowerPlay-Fansite, die auch Scans von Titelseiten anderer alter Spiele-Magazine und alten Testberichten im Internet zur Verfügung stellt. All die Zocker, die hier zusammenkommen, stellen hier eine Ausstellung mit spielbarer Hardware, Software und alten Magazinen zum Durchblättern auf die Beine. Das klingt wirklich sehr lecker, und da diese Ausstellung nicht allzu weit von meiner Heimatbasis entfernt ist, werde ich wahrscheinlich einen Abstecher dorthin machen, falls nichts mehr dazwischen kommt. In diesem Fall folgt dann hier demnächst ein Erlebnisbericht.

Das Ganze findet am 17. und 18. August von 10:00 – 19:00 statt, der Eintritt ist frei. Und ganz in der Nähe findet zudem noch der Stoppelmarkt in Vechta statt, einer der größten deutschen Jahrmärkte. Da lohnt sich die Anreise doch gleich doppelt, würde ich sagen!

15.03.2007

Commodore ist (schon wieder) da

by blumentopferde — Categories: gelesen, Web12 Comments

Website Commodore Gaming: 3 Stunden vor dem StartEs ist mal wieder soweit: die Marke Commodore hat einen neuen Abnehmer gefunden. Diesmal hat die Sache aber nichts mit dem Amiga oder dem C64 zu tun, nein, sondern mit ordinären Spiele-PCs. “Commodore Gaming” nennt sich die britische Firma, die ursprünglich ein Spiele-Publisher werden sollte und jetzt auf der CeBIT seinen ersten Auftritt als Gaming-PC-Hersteller haben wird.

Die Kisten werden in 4 Geschmacksrichtungen namens Cg, Cgs, Cgx und Cgxx erscheinen. Cg ist dabei eher als Einsteiger-Maschine gedacht, während Cgxx den Super-Extrem-Rechenknecht darstellt mit 4 GB RAM, 2 Geforce 8800GTX-Grafikkarten und dem Intel Core Extreme QX6700, dem 4-Kern-Prozessor.

Naja, aber Spiele-PCs sind nun wirklich nichts Neues. Wie will man sich hier von der Konkurrenz abheben, um die Marke Commodore nicht schon wieder gegen die Wand zu fahren? Die Antwort: mit bunten Bildern. Commodore Gaming hat Lizenzen zur Verwendung von Artwork aus mehreren aktuellen PC-Spielen eingekauft, die sie auf eine Art Klebefolien transferieren, die dann großflächig auf die PCs geklebt werden. Dabei soll das Ganze durchaus einen stabilen Eindruck machen.

Die bisher gezeigten Beispiele sind meiner Meinung nach allerdings allesamt hässlich, obwohl das Space Invaders-/Commodore-Logo-Motiv noch einen gewissen Retro-Charme versprüht. Am interessantesten ist aber noch die Tatsache, dass man später eigene Motive an den Webshop schicken können soll, mit denen der Wunsch-PC dann gestaltet wird. Man stelle sich vor: ein riesiger Turrican, der die Seite meines PCs ziert. Normalerweise habe ich für PC-Modding absolut nichts übrig, aber dieser Gedanke könnte mich durchaus reizen. Das Ganze kombiniert mit einem WinUAE, in dem Turrican II läuft…

Aber warten wir erst mal ab, wie die Spielekisten bei der breiten Masse ankommen. Hoffen wir, dass es Commodore Gaming in einem Jahr immer noch gibt. Ich bin nämlich sehr angetan von dem Gedanken, dass mein nächster PC ein Turrican-PC sein könnte.

(via Golem.de)

22.10.2006

Jetzt gibts auf die Ohren

by blumentopferde — Categories: gehört, gelesen, Web5 Comments

Commodore Amiga Retro SoundsDer Amiga hatte seinerzeit nicht nur viel bessere Grafik als der PC, sondern auch weit überlegenen Sound. Was beim C64 der SID-Chip, war beim Amiga zum Teil der Paula-Chip, der für Sound-Erzeugung zuständig war. Da Speicherplatz knapp bemessen war, programmierte man den Chip direkt, bestimmte Klänge auszugeben. Irgendwann kamen auf dem Amiga dann die Tracker auf, mit denen man MOD-Dateien erzeugen konnte, die, ebenfalls sehr wenig Speicherplatz benötigend und auch nach Synthesizern klingend, in vielen Spielen zum Einsatz kamen. Und nicht nur in Spielen, sondern auch in Demos und Cracktros. Welche Töne man dem Paula-Chip entlocken konnte, hört man sehr schön auf www.modcast.de.

Der Betreiber von “Commodore Amiga Retro Sounds” hat sich die Mühe gemacht, haufenweise MOD-Dateien ins mp3-Format umzuwandeln. Ein installiertes Flash-Plugin vorausgesetzt, kann man sich die Sounds direkt im Browser anhören und in alten Zeiten schwelgen. Das ist aber nicht die einzige Möglichkeit. Wem es besser gefällt, der kann sich die Musik als Podcast auf seinen iPod holen oder mit Software wie Amarok oder Winamp abspielen. Als dritte Möglichkeit kann man dem Ganzen als Web-Radio-Stream auf dem Rechner lauschen.

Unter vielen unbekannten Stücken, die selbst der Webmaster nicht mehr zuordnen kann, sind aber auch einige Perlen. So kann man sich z.B. die Titelmusik von Lotus Turbo Challenge 2 oder Lotus III oder Musiken der Bitmap Brothers oder von Allister Brimble anhören oder oder oder. Und (fast) täglich kommt neue Musik dazu. Meine Empfehlung für die tägliche Dosis Retro-Musik!

Mein persönlicher Favorit ist z.Z. Episode: 012 – Echoing / World of Wonders. Ich kenne das wahrscheinlich aus irgend einem Cracktro, aber aus welchem, das will mir einfach nicht einfallen. Das macht mich noch wahnsinnig. Hat irgendwer eine Idee?

7.10.2006

Shooter-Orgie

by blumentopferde — Categories: gelesen, Web1 Comment

Gradius CollectionFreunde von Horizontal-Shootern haben es vielleicht schon mitgekriegt: Konami hat Gradius, Gradius 2, Gradius III, Gradius IV, Gradius V und das bei uns bisher nicht veröffentlichte Gradius Gaiden in der Gradius Collection für PSP wiederveröffentlicht. Diese Spielesammlung ist wirklich ein Fest, bringt sie doch einige der besten Vertreter seines Genres auf einer UMD zusammen.

Und dabei hat Konami sich noch einmal richtig Mühe gegeben. Wenn man den Screenshots glauben darf, kann man die Titel wahlweise in ihrer Original-Auflösung in einem Fensterchen spielen oder aber in einem Modus, der das Geschehen im PSP-Breitbild darstellt, ohne das Bild zu verzerren. Außerdem kann man sich die Soundtracks der Spiele separat anhören und eine Gradius-Galerie gibt es auch noch.

Was natürlich nach wie vor vorhanden ist, ist der heftige Schwierigkeitsgrad, den man ja immer schon von Gradius gewöhnt war. Ein einziger Treffer durch einen Gegner reicht, damit man sofort ein Leben sowie sämtliche Waffen-Upgrades verliert und den Level entweder wieder am Anfang oder in der Mitte beginnt. Trotzdem spielt man immer weiter, weil Gradius einfach zu abwechslungsreich ist, man möchte doch den nächsten Endgegner noch in Aktion sehen.

Leider gibt es die Gradius Collection nur für PSP. Schade, ich hätte mir wirklich eine Version für Nintendo DS oder wenigstens den Game Boy Advance gewünscht, da ich keine PSP besitze und auch nicht plane, mir eine zu kaufen. Würde ich aber planen, mir eine zu kaufen, wäre diese Collection schon mal ein Kaufgrund.

(via Golem.de)

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